5 ehemalige AHS/SLSZ Wien West Schüler*innen sind im Kader für die Herren Europameisterschaft 2026!
Mykola BILYK (Kapitän), Lukas HUTECEK, Elis KOFLER, Constantin MÖSTL und Nicolas PAULNSTEINER vertreten Österreich bei der Herren EM 2026!
Nationalteam von Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt verabschiedet
"Wir freuen uns irrsinnig auf das Turnier. Wir haben jetzt noch ein paar Tage Zeit um uns darauf vorzubereiten und die werden wir gut nutzen", versprach Kapitän Mykola Bilyk im Rahmen der Verabschiedungs-PK in der neuen Sport Arena Wien. Vor zwei Jahren, bei der EHF EURO 2024, gelang in der Monstergruppe mit Kroatien, Spanien und Rumänien der Einzug in die Hauptrunde. Den zweifachen Europameister Spanien schickte man damals nachhause und verpasste in der Folge das Halbfinale nur knapp.
Um 2026 daran anschließen zu können, braucht es unglaublich viel Herz, wie der Kiel-Legionär betont. Die finale Vorbereitung auf das Großereignis absolviert man in Paris, trifft dort beim Vier-Nationen-Turnier auf Frankreich und je nach Ausgang auf den Sieger/Verlierer aus Slowenien vs. Island. Ideal, wie Mykola Bilyk meint: "Das sind alles Mannschaften, die auf diesem extrem hohen Niveau sind, das uns in der Vorrunde erwartet. Wir haben meiner Meinung nach die schwerste Gruppe bei dieser EURO und darauf müssen wir uns gut vorbereiten und gegen Nationen spielen, die auf diesem Niveau sind. Das müssen wir nutzen, um für den 15. Jänner gut vorbereitet zu sein."
An diesem 15. Jänner erfolgt gegen Deutschland der Vorrundenauftakt. Am 17. Jänner geht es gegen Spanien und am 19. Jänner gegen Serbien. Die Top 2 ziehen in die Hauptrunde ein. Teamchef Iker Romero verspricht: "Ich werde alles dafür geben, dass wir dieses Ziel erreichen."
Dafür wünschte Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt dem Nationalteam viel Erfolg: "Liebe Athleten, liebes Betreuerteam. Ihr seid kurz davor, in wenigen Tagen, die österreichische Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft zu vertreten. In der Qualifikation steckt schon eine ganze Menge Arbeit, auch wahrscheinlich viele Entbehrungen, auch der eine oder andere Rückschlag. Ihr habt aber schon in der Qualifikation gezeigt, dass mit Teamgeist, mit Disziplin und dem gemeinsamen Willen, Großes erreicht werden kann. Wenn man zu einer Europameisterschaft fährt, ist das nie nur ein sportlicher Wettbewerb. Ihr tragt nicht nur eure Trikots, sondern ihr tragt auch die Farben unseres Landes. Hinter euch stehen viele Menschen, die euch mit viel Begeisterung und viel Hoffnung zusehen und euch anfeuern werden. Ich bin überzeugt, dass ihr euer Bestes geben werdet und Österreich stolz machen werdet. Ihr könnt jetzt schon stolz auf euch sein. Ich danke euch schon jetzt für eure Leistungen, für euren Einsatz, für euren Teamgeist. Ich wünsche euch viel Erfolg bei dieser Europameisterschaft, wir werden auf jeden Fall die Daumen ganz fest drücken."
Mit Verspätung: Österreich hebt nach Paris ab
„Das sind alles Mannschaften, die auf diesem extrem hohen Niveau sind, das uns dann in der Vorrunde erwartet. Ich glaube, das ist mit Abstand die schwierigste Gruppe, die es bei dieser EURO in der Vorrunde gibt. Da müssen wir uns anständig darauf vorbereiten und müssen gegen Gegner spielen, die auf diesem Niveau sind. Gott sei Dank konnten wir diese Gegner bekommen“, hebt Kapitän Mykola Bilyk den Stellenwert und die Bedeutung des top besetzten Vorbereitungsturniers in Paris hervor.
Die kurze Vorbereitungszeit auf ein Großereignis ist für Teamchef Iker Romero Neuland, hat der Spanier mit seinem Verein SG BBM Bietigheim doch im Sommer deutlich mehr Zeit zur Verfügung: „Das ist auch für mich ein Lernprozess. Auch ich muss lernen in dieser kurzen Zeit mehr Input zu geben.“
Angesprochen darauf, was bei diesem Turnier möglich ist, antwortet der Spanier mit gewohnt breiter Schulter: „Wenn wir uns Bestes geben, jeden Tag, in jedem Training, und auf uns vertrauen, dann ist alles möglich. Wir können jedem Gegner in die Augen schauen.“
Von seinen Spielern verlangt er, dass sie jederzeit bereit sind zu kämpfen. Daneben gilt es nun gegen Frankreich und in weiterer Folge gegen Island oder Slowenien das System weiter zu verinnerlichen und umzusetzen.
Mit Frankreich trifft man Freitagabend auf den amtierenden Europameister. Auf dem Weg zu Gold vor zwei Jahren besiegte Les Bleus unter anderem Österreich in der Hauptrunde 33:28, wurde dabei allerdings, wie sämtliche andere Nationen auch, von Österreich an den Rand einer Niederlage gedrängt.
Im Vorjahr bei der WM 2025 gab es in der Vorrunde in Porec (CRO) ein Wiedersehen, das ebenfalls zugunsten der Franzosen ausfiel.
Gelingt Österreich der Einzug in die Hauptrunde der EHF EURO 2026, würde es in dieser ein neuerliches Aufeinandertreffen mit Frankreich geben.
Vorbereitungsturnier, Paris (FRA)
09.01., 18:30 Uhr: Island vs. Slowenien
09.01., 21:00 Uhr: Frankreich vs. Österreich, live auf ORF SPORT +
11.01., 14:30 Uhr: Österreich vs. Island/Slowenien, live auf Krone TV
11.01., 17:30 Uhr: Frankreich vs. Island/Slowenien
17th Men´s EHF EURO 2026
15. Jänner - 01. Februar 2026
Ausrichter: Dänemark, Norwegen, Schweden
Titelverteidiger: Frankreich
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Vorrunden-Spielplan
Deutschland vs. Österreich
Do., 15. Jänner 2026, 20:30 Uhr, Herning (DEN)
Österreich vs. Spanien
Sa., 17. Jänner 2026, 18:00 Uhr, Herning (DEN)
Österreich vs. Serbien
Mo., 19. Jänner 2026, 18:00 Uhr, Herning (DEN)
Vorrundengruppen
Gruppe A, Herning (DEN): Deutschland, Spanien, Österreich, Serbien
Gruppe B, Herning (DEN): Dänemark, Portugal, Nordmazedonien, Rumänien
Gruppe C, Oslo (NOR): Frankreich, Norwegen, Tschechien, Ukraine
Gruppe D, Oslo (NOR): Slowenien, Färöer, Montenegro, Schweiz
Gruppe E, Malmö (SWE): Schweden, Kroatien, Niederlande, Georgien
Gruppe F, Kristianstad (SWE): Ungarn, Island, Polen, Italien
08/01/26 14:07
Quelle: ÖHB https://www.oehb.at/de/newsshow-mit-verspaetung-oesterreich-hebt-nach-paris-ab
Zwei Kracher als EM-Generalprobe
Österreichs Handball-Männer stehen bei der am 15. Jänner beginnenden EM erneut vor einer großen Herausforderung. „Wir wollen wieder einen Hype auslösen wie vor zwei Jahren“, betonte Flügelspieler Sebastian Frimmel am Mittwoch in Wien. Vor dem Kräftemessen bei der EM mit Topteams wie Spanien und Deutschland warten auf die ÖHB-Auswahl aber noch zwei echte Kracher.
Am Freitag (21.10 Uhr, live in ORF Sport +) bekommt es Österreich im Rahmen eines Viernationenturniers in der Paris La Defense Arena mit Gastgeber und EM-Titelverteidiger Frankreich zu tun. Die Partie um Platz drei bzw. das Finale gegen Island oder Slowenien, die beide ebenfalls bei der Endrunde vertreten sind, steigen am Sonntag.
„Das sind alles Mannschaften, die auf diesem extrem hohen Niveau sind, das uns dann in der Vorrunde erwartet“, hob Kapitän Mykola Bilyk die Bedeutung des top besetzten Vorbereitungsturniers in Paris hervor. „Ich glaube, das ist mit Abstand die schwierigste Gruppe, die es bei dieser Euro in der Vorrunde gibt. Da müssen wir uns anständig darauf vorbereiten und müssen gegen Gegner spielen, die auf diesem Niveau sind.“
Wichtig sei, vor der EM-Endrunde mit einer starken Leistung noch einmal Selbstvertrauen zu tanken. Die knappe 29:30-Niederlage im Dienstag-Test gegen Tschechien habe gezeigt, „dass wir durchaus noch arbeiten müssen“, so Sportdirektor Patrick Fölser. Denn die Herausforderung bei der EM in Dänemark/Norwegen/Schweden könnte größer kaum sein.
Hauptrunde bei EM als Ziel
Der Plan für das Turnier und das Ziel für die Österreicher ist trotz der starken Gruppengegner allerdings klar. „Das Ziel ist natürlich die Hauptrunde“, erklärte ÖHB-Generalsekretär Bernd Rabenseifner. „Ich würde mich freuen, wenn Handball vorangehen würde“, meinte Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt, die sich 2026 zahlreiche rot-weiß-rote Sporterfolge erhofft und bei der offiziellen Verabschiedung in Wien ein signiertes Teamdress überreicht bekam.
Am Dienstag hebt man Richtung Dänemark ab, wo am 15. Jänner (20.30 Uhr) die Auftaktpartie gegen Deutschland steigt. Weitere Gegner in Gruppe A sind Spanien (17. Jänner, 18.00 Uhr) und Serbien (19. Jänner, 18.00 Uhr, alle Spiele live in ORF1). Zumindest Platz zwei ist zum Aufstieg in die Hauptrunde nötig. „Es ist die mit Abstand schwerste Gruppe“, sagte Kapitän Bilyk, der so wie Frimmel auf ähnlich starke Vorstellungen wie bei der EM 2024 hofft. Damals setzte man sich in einer Vorrundengruppe mit unter anderem Spanien und Kroatien durch.
„Können jedem Gegner in die Augen schauen“
ÖHB-Teamchef Iker Romero traut Österreich jedenfalls viel zu. „Wenn wir unser Bestes geben, jeden Tag, in jedem Training, und auf uns vertrauen, dann ist alles möglich. Wir können jedem Gegner in die Augen schauen“, sagte der Spanier. Von seinen Spielern verlangt er, dass sie jederzeit bereit sind zu kämpfen. Bei dem Turnier in Paris gilt es nun gegen Frankreich und in weiterer Folge gegen Island oder Slowenien das System weiter zu verinnerlichen und umzusetzen.