Benjamin KÖLBL (Absolvent) gewinnt mit der Nationalmannschaft den EUROPAMEISTERTITEL!!!

 Hockey-EM

Österreich holt in Nervenschlacht Gold

Die Europameister in der Halle kommen zum vierten Mal aus Österreich. Die rot-weiß-rote Hockeyauswahl sicherte sich am Sonntag bei den Titelkämpfen im deutschen Heidelberg in einer dramatischen Nervenschlacht gegen Polen mit 3:2 im Penaltyschießen Gold, nachdem es in der regulären Spielzeit noch 3:3 gestanden war. Im Shootout wurde so wie im Semifinale Torhüter Mateusz Szymczyk zum Helden.

Szymczyk hatte bereits im Semifinale gegen Spanien im Penaltyschießen alle gegnerischen Schüsse pariert und wurde von Kapitän Fülöp Losonci zum „wohl besten Penaltytorhüter der Welt“ geadelt. Losonci, Nikolas Wellan und Sebastian Eitenberger steuerten im Shootout die Tore bei.

Mit dem Erfolg über Polen, Vizeeuropameister von 2024, holte die Auswahl von Trainer Robin Rösch die vierte EM-Goldene nach 2010, 2018 und 2022 für Österreich. Insgesamt war es mit zusätzlich dreimal Silber und dreimal Bronze die zehnte EM-Medaille in der Halle. Bronze ging an Spanien, Platz vier an den Gastgeber und entthronten Titelverteidiger Deutschland.

In der regulären Spielzeit des Finales hatte die österreichische Mannschaft bereits einen 0:2 bzw. 1:3-Rückstand wettgemacht. Losonci verkürzte knapp vor der Pause auf 1:2. Nachdem die Polen auf 3:1 erhöhten, gelang Eitenberger der Anschlusstreffer.

Losonci, der bereits im Semifinale mit allen österreichischen Toren in regulärer Spielzeit und im Shootout zum Matchwinner geworden war, gelang in der 27. Minute der Ausgleich. Im Shootout hatten schließlich die Österreicher das bessere Ende für sich.

„Wahnsinn, einfach toll“

„Es ist unglaublich“, sagte der strahlende Kapitän auch nach dem Finale, das „40 Minuten lang knapp war“. Auch das Shootout sei auf Messers Schneide gewesen. „Wir können alle drei unserer Penaltys treffen und ja, am Ende stehen wir hier als Europameister“, so Losonci, der einmal mehr Szymczyks Rolle im Tor herausstrich.

Auch Teamchef Rösch kam aus dem Loben nicht mehr heraus. „Die Freude ist natürlich riesengroß. Wahnsinn, einfach toll“, sagte der Trainer. Das Finale sei einmal mehr eine „tolle Energieleistung von der Mannschaft, die sich im Turnier von Spiel zu Spiel gesteigert hat“, gewesen.