4 AHS/SLSZ Wien West Absolventen starten heute gegen Deutschland in die Europameisterschaft!

Mikola BYLIK, Lukas HUTECEK, Constantin MÖSTL und Elias KOFLER starten in die EM! Mit Nicolas PAULNSTEINER steht ein fünfter in den Startlöchern!!!!

Hutecek, Möstl und Kofler haben Deutschland schon einmal bei der Schulweltmeisterschaft 2018 im Finale bezwungen und kennen daher das Gefühl gegen Deutschland zu gewinnen ;-)

ALLES GUTE!!

 

Constantin Möstl: Wir wollen wieder ganz Österreich mitnehmen

Nach dem Unentschieden in der EURO-Quali gegen Deutschland im Frühjahr 2025 kannte der Jubel keine Grenzen - Copyright: ÖHB-Agentur DIENER-Eva Manhart

Donnerstag 20:30 Uhr live auf ORF 1 starten Mykola Bilyk & Co gegen Deutschland in die EHF EURO 2026. Das große Ziel ist, wie schon vor zwei Jahren, aus der Monstergruppe heraus zu kommen und in die Hauptrunde einzuziehen. Dabei will man wieder ein ganzes Land in seinen Bann ziehen. Zum Auftakt geht es gleich gegen Deutschland, einen der Mitkandidaten auf eine Medaille.

„Ich kann es kaum erwarten, dass es los geht. Jetzt haben wir genug trainiert und analysiert, jetzt will ich einfach spielen und zeigen, was wir können“, brennt Torhüter Constantin Möstl auf den Auftakt und formuliert auch gleich die Ziele: „Wir wollen gleich im ersten Spiel zeigen, wer wir sind und was wir können. Wir wollen wieder ganz Österreich mitnehmen, wollen wieder so eine Stimmung aufbauen wie vor zwei Jahren. Es ist unglaublich cool, dass wir gleich gegen Deutschland spielen, denn das hat einen so hohen emotionalen Wert für viele Österreicher, nicht nur für uns. Da können wir zeigen, wir sind wieder da und wir wollen alle dabeihaben.“

Bei jedem Großereignis spielen unsere Nachbarn um die Medaillen. Ihre Qualitäten sind unbestritten, Kapitän Mykola Bilyk: „Deutschland hat in den letzten Jahren einen großen Schritt nach vorne gemacht. Sie haben eine extrem junge Mannschaft, die sehr heiß ist, die wirklich guten Handball spielen kann, dazu eine super Abwehr und zwei Weltklasse-Torhüter.“

Da gilt es die Idee und das Konzept von Teamchef Iker Romero perfekt umzusetzen. Abwehrchef Lukas Herburger betont, dass man in den bisherigen vier Spielen unter dem Spanier oftmals zu viel nachgedacht habe: „Jeder muss an seinem Maximum stehen, was die Leistung angeht. In Bezug auf das System von Iker merkt man, dass wir manchmal noch zu viel denken, als einfach zu machen. Beim Spiel gegen Deutschland muss das abgeschaltet werden und einfach gemacht werden.“

In der jüngeren Vergangenheit konnte man unseren Nachbarn zweimal ein Unentschieden abringen. Bei der EHF EURO 2024 war Deutschland mit der Punkteteilung sogar noch gut bedient, führte Österreich zehn Minuten vor Spielende noch mit vier Toren. „Sie haben in den letzten Jahren Medaillen gewonnen und waren ganz oben dabei. Aber sie haben in den letzten Jahren gegen uns auch Probleme gehabt und das werden wir sicher nicht vergessen, sondern werden uns an diese Momente zurückerinnern. Wir werden unser Spiel bestmöglich aufziehen und können dann hoffentlich was mitnehmen. Wir lieben solche Herausforderungen. Wir lieben es, gegen die Besten zu spielen. Diese Gruppe ist gespickt mit Topteams. Wir fühlen uns genau da wohl und wollen weiterkommen. Das ist keine Frage“, unterstreicht Sebastian Frimmel die rotweißroten Ambitionen.

Knackig bringt es zusätzlich Tobias Wagner auf den Punkt: „Wir wollen morgen den Bock umstoßen und das Spiel gewinnen.“

Teamchef Iker Romero: „Wir können es kaum erwarten, dass das Spiel morgen kommt. Die Mannschaft arbeitet unglaublich intensiv. Damit bin ich sehr zufrieden. Wir hatten bislang noch wenig Zeit, aber in dieser kurzen Zeit haben die Spieler das gut gemacht. Unser Weg ist ein langer Weg, und ich bin mir sicher, dass alles zu hundert Prozent funktionieren wird.“

Dafür kann der Weltmeister von 2005 auf all seine Kräfte setzen, wie Sportdirektor Patrick Fölser erklärt: „Elias Kofler und Michael Miskovez haben signalisiert und wir haben das auch ärztlich abgeklärt, dass sie spielen können. Beide waren im Training wieder voll dabei und können wieder 100 Prozent auf der Platte bringen. Das sind zwei aggressive Spieler in der Deckung, sie haben schnelle Beine, und das werden wir gegen Deutschland brauchen.“

Kader Men´s EHF EURO 2026

Nr.

Name

Vorname

Verein

Geb.Dat.

Pos

LSP

Tore

23

BELOS

Nemanja

HSG Holding Graz

08.06.94

LB

27

48

1

BERGMANN

Leon

Kadetten Schaffhausen / SUI

17.04.04

GK

13

1

53

BILYK

Mykola

THW Kiel / GER

28.11.96

LB

116

523

7

BOZOVIC

Janko

Al-Salmiya Kuwaiti FC / KUW

14.07.85

RB

203

576

45

DAMBÖCK

Eric

TV Emsdetten / GER

06.09.99

LW

53

69

20

FRIMMEL

Sebastian

MOL-Pick Szeged / HUN

18.12.95

LW

129

473

26

HERBURGER

Lukas

Füchse Berlin / GER

19.12.94

PV

90

88

72

HUTECEK

Lukas

TBV Lemgo Lippe / GER

02.07.00

LB

73

254

66

KOFLER

Elias

Handball Sport Verein Hamburg / GER

09.08.00

CB

41

24

6

MAHR

Markus

1. VfL Potsdam / GER

03.11.00

LB

35

36

97

MISKOVEZ

Michael

Sparkasse Schwaz Handball Tirol

29.08.97

LB

51

10

19

MOSER

Nils

HC LINZ AG

02.06.05

RW

3

2

98

MÖSTL

Constantin

TBV Lemgo Lippe / GER

01.04.00

GK

48

0

57

NIGG

Jakob

TBV Stuttgart / GER

06.05.03

RW

36

55

55

WAGNER

Tobias

Limoges / FRA

26.03.95

PV

124

370

30

ZIVKOVIC

Boris

C´Chartres Metropole Handball / FRA

02.05.92

RB

86

167

17th Men´s EHF EURO 2026

15. Jänner - 01. Februar 2026
Ausrichter: Dänemark, Norwegen, Schweden
Titelverteidiger: Frankreich
Website, Spielplan & Ticketingundefinedeurohandball.com/men/2026/

Vorrunden-Spielplan
Deutschland vs. Österreich
Do., 15. Jänner 2026, 20:30 Uhr, Herning (DEN), live auf ORF 1
Österreich vs. Spanien
Sa., 17. Jänner 2026, 18:00 Uhr, Herning (DEN), live auf ORF 1
Österreich vs. Serbien
Mo., 19. Jänner 2026, 18:00 Uhr, Herning (DEN), live auf ORF 1

Vorrundengruppen
Gruppe A, Herning (DEN): Deutschland, Spanien, Österreich, Serbien
Gruppe B, Herning (DEN): Dänemark, Portugal, Nordmazedonien, Rumänien
Gruppe C, Oslo (NOR): Frankreich, Norwegen, Tschechien, Ukraine
Gruppe D, Oslo (NOR): Slowenien, Färöer, Montenegro, Schweiz
Gruppe E, Malmö (SWE): Schweden, Kroatien, Niederlande, Georgien
Gruppe F, Kristianstad (SWE): Ungarn, Island, Polen, Italien

14/01/26 16:06

Quelle: ÖHB

Brisant! Deutsche haben Angst vor Handball-Cordoba

Sport-Mix
 
14.01.2026 15:28
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Gleich zum Auftakt wartet auf Österreichs Handball-Männer bei der EM in Dänemark/Schweden/Norwegen mit Deutschland ein ganz dicker Brocken. Doch bei unseren Nachbarn herrscht Angst vor einem Handball-Cordoba.

 

Am Donnerstag (20.30 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) ist im dänischen Herning der mehrfache Endrunden-Medaillengewinner und Titel-Mitfavorit Deutschland Gegner der ÖHB-Auswahl, die Hoffnung auf Zählbares im zuletzt fast schon zum Klassiker gewordenen Duell ist aber groß. „Wir wollen es endlich einmal schaffen, Deutschland zu schlagen“, sagte Kapitän Mykola Bilyk.

Mykola Bilyk
Mykola Bilyk(Bild: APA/ROLAND SCHLAGER)

  Denn gewonnen hat man ein Bewerbsspiel gegen die Deutschen noch nie. In der jüngsten Vergangenheit mauserte sich Österreich aber zu einer Art Angstgegner von Schwarz-Rot-Gold. Viermal standen sich die beiden Teams in den vergangenen zwei Jahren gegenüber, zweimal – bei der EM 2024 just in Deutschland (22:22) und in der EM-Quali im vergangenen März in Wien (26:26) – rang Rot-Weiß-Rot dem Favoriten ein Remis ab. Dass man 2024 im Finish eigentlich einen Sieg liegenließ, macht die Neuauflage umso spannender.

DHB-Goalie stichelte
Dass die Deutschen mit diesen Resultaten hadern, ist hörbar, die Angst vor einem Handball-Cordoba, wie es die Deutsche Presse-Agentur formulierte, durchaus vorhanden. Österreich würde sich durch „Anti-Handball“ und ein „Angriffsspiel in all seiner Hässlichkeit“ auszeichnen, meinte Deutschlands Tormann Andreas Wolff, für den die Hammergruppe A mit den weiteren Gegnern Spanien und Serbien ohnehin ein „Albtraum“ ist. Denn Deutschland ist ambitioniert. „Unser Ziel ist hochgesteckt, das heißt Halbfinale“, erklärte DHB-Teamchef Alfred Gislason.

Wolffs Aussagen blieben den österreichischen Akteuren nicht verborgen. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das dem Spiel nicht eine gewisse Brisanz extra gibt“, gab Kreisläufer Tobias Wagner an. Goalie und Lemgo-Legionär Constantin Möstl, der zahlreiche deutsche Akteure aus seinem täglichen Geschäft kennt, wollte die Angelegenheit nicht allzu hoch hängen: „Eigentlich ist uns das Powidl. Wir denken uns unseren Teil dazu, aber wir spielen einfach unseren Schmäh runter.“

Extramotivation für Bilyk
Kiel-Legionär Bilyk erzählte, im gemeinsamen Hotel in Silkeborg, eine halbe Autostunde von Herning entfernt, bereits mit Wolff „darüber gelacht“ zu haben, gab aber auch zu: „Ein Sportlerherz trifft das trotzdem. Ich glaube, wir werden morgen dementsprechend darauf reagieren.“ Abwehrspezialist Lukas Herburger interpretierte Wolffs Aussagen nicht zuletzt als „Kompliment an unser 7:6“, jene Überzahl-Spielvariante im Angriff ohne Tormann, derer sich Österreich zuletzt oft bedient hatte – der allerdings unter Neo-Coach Iker Romero nicht mehr dieselbe große Bedeutung zukommt.

Zitat Icon

Eigentlich ist uns das Powidl. Wir denken uns unseren Teil dazu, aber wir spielen einfach unseren Schmäh runter.

Constantin Möstl

  Der Respekt vor den Deutschen, die nach Platz sechs bei der WM 2025 diesmal mit deutlich mehr Schwung kommen, ist aber so oder so groß. „Eine extrem junge Mannschaft, die wirklich sehr, sehr heiß ist“, meinte Bilyk. „Sie haben so viele Qualität, so viel Rotationsmöglichkeiten, dass sie das Tempo über 60 Minuten halten können“, warnte Romero. „Ihre Breite ist ein sehr großer Vorteil“, erkannte auch Flügel Sebastian Frimmel. „Sie haben absolut das Zeug dazu, um die Medaillen mitzuspielen“, sagte Wagner.

„Besser geht es fast nicht“: Spanien nächster Gegner
Misslingt der Versuch gegen Deutschland, hat Österreich am Samstag (18.00) eine weitere Chance gegen Spanien. Die muss dann aber wohl gewonnen werden, um vor dem abschließenden Spiel in Gruppe A am Montag gegen Serbien eine Aufstiegschance zu haben. Denn Ziel ist zumindest Platz zwei, der den Sprung in die Hauptrunde bringt. „Es ist wirklich eine Monstergruppe, aber wir haben ein großes Ziel und die Chance, uns mit Topnationen zu messen. Besser geht es fast nicht“, sagte Romero.

Quelle: https://www.krone.at/4014632 

Handball-EM

Österreich doppelt heiß auf Auftaktspiel

Gleich zum Auftakt wartet auf Österreichs Handballer bei der EM in Dänemark, Schweden und Norwegen ein dicker Brocken. Am Donnerstag (20.15 Uhr/live in ORF1, Anpfiff: 20.30 Uhr) ist im dänischen Herning Deutschland Gegner der ÖHB-Auswahl. Wäre das Duell gegen den Nachbarn nicht schon Motivation genug, gehen Mykola Bilyk und Co. doppelt heiß in die Partie. Der „Anti-Handball“-Sager von Deutschlands Goalie Andreas Wolff über Österreichs Spielstil sorgte nämlich für zusätzlichen Zündstoff.

Österreichs weitere Gegner in der Hammergruppe A sind Spanien und Serbien, Ziel sind die Top Zwei und der damit verbundene Aufstieg in die Hauptrunde. Die Hoffnung auf Zählbares zum Auftakt im zuletzt fast schon zum Klassiker gewordenen Duell ist bei Österreich jedenfalls groß. „Wir wollen es endlich einmal schaffen, Deutschland zu schlagen“, sagte Kapitän Bilyk. Gewonnen hat Österreich in einem Bewerbsspiel gegen die Deutschen allerdings noch nie.

 

In der jüngsten Vergangenheit mauserte sich Österreich aber zu einer Art Angstgegner von Schwarz-Rot-Gold. Viermal standen die beiden Teams einander in den vergangenen zwei Jahren gegenüber, zweimal – bei der EM 2024 just in Deutschland (22:22) und in der EM-Quali im vergangenen März in Wien (26:26) – rang Rot-Weiß-Rot dem Favoriten ein Remis ab. Dass man 2024 im Finish eigentlich einen Sieg liegen ließ, macht die Neuauflage umso spannender.

Wolff-Aussagen „ziemlich offensiv“

Die Resultate in den letzten Duellen ließ die Anspannung im deutschen Team wohl steigen. Österreich würde sich durch „Anti-Handball“ und ein „Angriffsspiel in all seiner Hässlichkeit“ auszeichnen, sagte DHB-Goalie Wolff, für den die Hammergruppe A mit den weiteren Gegnern Spanien und Serbien ohnehin ein „Albtraum“ ist. Denn Deutschland ist ambitioniert. „Unser Ziel ist hoch gesteckt, das heißt Halbfinale“, erklärte DHB-Teamchef Alfred Gislason.

Sport 20, 14.1.2026

 
 

Wolffs Aussagen blieben sowohl in Deutschland als auch in Österreich nicht unkommentiert. DHB-Spielmacher Juri Knorr hatte Wolffs Aussagen als „ziemlich offensiv“ empfunden. Auch Teamkollege Miro Schluroff erklärte: „Ich würde ihm nicht völlig widersprechen, hätte es aber anders gesagt.“ Brisant ist überdies: Die beiden Teams teilen sich ein Hotel und laufen einander schon vor Anpfiff über den Weg.

„Eine gewisse Brisanz extra“

Österreichs Kreisläufer Tobias Wagner erklärte: „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das dem Spiel nicht eine gewisse Brisanz extra gibt.“ Goalie und Lemgo-Legionär Constantin Möstl, der zahlreiche deutsche Akteure aus seinem täglichen Geschäft kennt, wollte die Angelegenheit nicht allzu hoch hängen: „Eigentlich ist uns das Powidl. Wir denken uns unseren Teil dazu, aber wir spielen einfach unseren Schmäh runter.“

Kiel-Legionär Bilyk erzählte, bereits mit Wolff „darüber gelacht“ zu haben, gab aber auch zu: „Ein Sportlerherz trifft das trotzdem. Ich glaube, wir werden morgen dementsprechend darauf reagieren.“ Abwehrspezialist Lukas Herburger interpretierte Wolffs Aussagen nicht zuletzt als „Kompliment an unser 7:6“, jene Überzahlvariante im Angriff ohne Tormann, derer sich Österreich zuletzt oft bedient hatte – der allerdings unter Neo-Coach Iker Romero nicht mehr dieselbe große Bedeutung zukommt.

Großer Respekt vor Deutschland

Der Respekt vor den Deutschen, die nach Platz sechs bei der WM 2025 diesmal mit deutlich mehr Schwung kommen, ist aber so oder so groß. „Eine extrem junge Mannschaft, die wirklich sehr, sehr heiß ist“, sagte Bilyk. „Sie haben so viele Qualität, so viel Rotationsmöglichkeiten, dass sie das Tempo über 60 Minuten halten können“, warnte Romero. „Ihre Breite ist ein sehr großer Vorteil“, erkannte auch Flügelspieler Sebastian Frimmel. „Sie haben absolut das Zeug dazu, um die Medaillen mitzuspielen“, sagte Wagner.

Misslingt der Versuch gegen Deutschland, hat Österreich am Samstag (18.00) eine weitere Chance gegen Spanien. Dieses Spiel muss dann aber wohl gewonnen werden, um vor dem abschließenden Spiel in Gruppe A am Montag gegen Serbien (18.00 Uhr, beides live in ORF1) eine Aufstiegschance zu haben. „Es ist wirklich eine Monstergruppe, aber wir haben ein großes Ziel und die Chance, uns mit Topnationen zu messen. Besser geht es fast nicht“, sagte Romero.

Quelle: https://sport.orf.at/stories/3150047/