Der erste Titel des neuen Bewerbs ist vergeben! Beim großen Final-Event des MEHЯ LEBEN HNDBL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe in der Sport Arena Wien setzte sich der ALPLA HC Hard nach einem hochspannenden Finaltag gegen die HSG Holding Graz durch und krönte sich zum Premierensieger. Damit sichern sich die Vorarlberger nicht nur den über einen Meter großen Pokal sondern auch die Siegerprämie von 5.000 Euro. Vor vollen Rängen in der Sport Arena Wien boten die vier Finalisten Handball auf höchstem Niveau – kombiniert mit einem mitreißenden Entertainmentprogramm.
Denn der MEHЯ LEBEN HNDBL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe begeisterte nicht nur mit hochklassigem Sport, sondern auch als mitreißendes, interaktives Live-Erlebnis für die Fans. Stimmungsvolle Fan-Challenges wie der JYSK-Polsterwurf, energiegeladene Showacts der Drummergruppe KATUM, der ADMIRAL-T-Shirt-Booster sowie das Live-Voting in der Halle via pipeup powered by VIBE sorgten für beste Unterhaltung und echte Event-Atmosphäre.
Gruppenphase
roomz JAGS Vöslau vs. ALPLA HC Hard
Die roomz JAGS Vöslau und der ALPLA HC Hard liefern sich im ersten Abschnitt ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Die JAGS, angefeuert von zahlreichen mitgereisten Fans, legen immer wieder vor und gehen in Führung. Doch die Vorarlberger lassen sich nicht abschütteln und bleiben den JAGS dicht auf den Fersen, sodass der erste Abschnitt mit 6:6endet.
Auch der zweite Abschnitt bleibt spannend. Zwar starten die JAGS besser ins Spiel und können sich zwischenzeitlich einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeiten. Gegen Ende kommen die Harder jedoch stark zurück, gehen in Minute 13 erstmals in Führung und stellen auf 7:7.
Im dritten und letzten Abschnitt, dem Siebenmeterwerfen, bleibt es ebenfalls ausgeglichen. Während Jan Kovacec für die JAGS nicht verwerten kann, trifft Lennio Sgonc für die Harder. Damit geht Abschnitt drei mit 3:2 an Hard.
HSG Holding Graz vs. FÖRTHOF UHK KREMS
Die HSG Holding Graz und der FÖRTHOF UHK KREMS zeigen auf der Platte, warum sie sich für das Final-Event qualifiziert haben. Beide Teams starten stark in den ersten Abschnitt, und es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch. Ab Minute 9 geht der FÖRTHOF UHK KREMS durch Thies Bergemann in Führung und übernimmt zunehmend die Kontrolle. Gegen Ende des ersten Abschnitts macht es die HSG Holding Graz jedoch noch einmal spannend, gleicht aus und geht schließlich mit 7:6 in Führung. Damit bleibt es auch, und Abschnitt eins geht an die Steirer.
Auch im zweiten Abschnitt startet der FÖRTHOF UHK KREMS zwar besser ins Spiel, doch die Grazer übernehmen – dank Treffern von Jurij Jensterle und starker Paraden von Thomas Eichberger – langsam die Kontrolle. Am Ende steht ein 5:4-Erfolg im zweiten Abschnitt für die Grazer zu Buche.
Im dritten Abschnitt zeigen die Grazer die stärkeren Nerven, verwerten alle Würfe und setzen sich mit 3:2 durch. Damit gehen alle drei Abschnitte an die HSG Holding Graz.
ALPLA HC Hard vs. HSG Holding Graz
Für die Grazer geht es direkt weiter im Duell gegen den ALPLA HC Hard. Die Harder scheinen die Pause gut genutzt zu haben und gehen nach rund vier Minuten mit einem Vorsprung von drei Toren in Führung. Dank eines Treffers von Jurij Jensterle und einer Parade von Thomas Eichberger finden auch die Grazer wieder ins Spiel. Hard findet jedoch Mitte des ersten Abschnitts sowohl offensiv als auch defensiv die besseren Lösungen und baut die Führung kontinuierlich aus. In letzter Sekunde erzielt Berk Cirit den Treffer zum 8:4.
Auch im zweiten Abschnitt findet die HSG Holding Graz gegen den ALPLA HC Hard nur bedingt Lösungen. Die Harder legen immer wieder vor und führen zwischenzeitlich mit 8:4. Dank Treffern von Jurij Jensterle und Kotar kommen die Grazer zwar immer wieder heran, doch es reicht nie ganz, sodass der zweite Abschnitt mit 11:8 an Hard geht.
Im Siebenmeterwerfen zeigt Thomas Eichberger im Tor seine Klasse und pariert gleich mehrfach. Dadurch ist er mitverantwortlich für den 4:3-Erfolg der HSG Holding Graz im dritten Abschnitt.
FÖRTHOF UHK KREMS vs. roomz JAGS Vöslau
Vor dem vierten Duell war die Ausgangslage für die roomz JAGS Vöslau klar: Sie benötigen mindestens sechs Punkte, um noch ins Finale einzuziehen. Entsprechend motiviert starten die JAGS ins Niederösterreich-Derby gegen den FÖRTHOF UHK KREMS und gehen durch Fabian Schartel rasch mit 1:0 in Führung. Nach dem Ausgleich der Kremser legen Schartel und Mendonça nach, und die JAGS behalten zunächst – wenn auch nur knapp – die Oberhand. Gegen Ende des ersten Abschnitts wendet sich jedoch das Blatt. KREMS wird spielbestimmend und sichert sich den ersten Abschnitt mit 9:8 – damit sind die Finalträume der JAGS geplatzt.
Im zweiten Abschnitt geht KREMS rasch in Führung, doch die JAGS gleichen schnell durch Leonardo Abrahao Silveira aus und übernehmen in der Folge die Kontrolle über das Spiel. KREMS lässt sich jedoch nicht abschütteln, sodass es nach neun Minuten 5:5 steht. Am Ende sind die JAGS stärker und gewinnen Abschnitt zwei mit 10:7.
Das Siebenmeterwerfen geht erneut an den FÖRTHOF UHK KREMS, nachdem Leonardo Abrahao Silveira und Christoph Barta für die JAGS nicht verwerten können.
Das große Finale
Im großen Finale treffen mit der HSG Holding Graz und dem ALPLA HC Hard die beiden bestplatzierten Teams der Gruppenphase aufeinander, und von der ersten Sekunde an ist spürbar, dass es um alles geht. Die Vorarlberger erwischen den Traumstart und gehen früh mit 1:0 in Führung. Doch auch die Grazer sind sofort im Spiel und drücken auf den Ausgleich, der jedoch an einer starken Parade von Lukas Gurski scheitert. In der Folge geben die spielbestimmenden Harder das Tempo vor, während Graz nur phasenweise Lösungen findet. Nach rund zehn Minuten zieht Hard auf 7:3davon. Graz kämpft sich in einer intensiven Schlussphase noch einmal heran. Am Ende sichert sich der ALPLA HC Hard den ersten Abschnitt mit 9:7.
Im zweiten und entscheidenden Abschnitt – dem 7-Meter-Werfen – spitzt sich das Finale zwischen der HSG Holding Graz und dem ALPLA HC Hard noch einmal zu. Nachdem Nemanja Belos für die Grazer nicht verwerten kann, bleibt Golub Doknic eiskalt und pariert den Wurf von Lukas Schweighofer. Dann ist es fix: Hard entscheidet das 7-Meter-Werfen mit 2:1 für sich und krönt sich zum Finalsieger.
Christian Mattasits, CEO Finanzfuchsgruppe: "Es ist wirklich sensationell, wenn man sich hier umsieht. Dieses Format ist etwas ganz Besonderes. Man hat das Gefühl, dass hier 18 Stunden lang durchgehend Höchstleistung geboten wird. Die Emotionen sind enorm, die Teams sind mit voller Leidenschaft dabei, und alles bewegt sich auf einem beeindruckend hohen sportlichen Niveau. Solche Formate braucht es meiner Meinung nach viel öfter im Sport, weil sie den Sport für die Menschen spürbar näher und erlebbarer machen. Gerade auch für jene, die bisher wenig Berührung mit Handball hatten – und genau das war ja die Idee: neue Zielgruppen zu erreichen. Ich finde, das gelingt hier auf hervorragende Weise. Und darauf bin ich natürlich sehr stolz.“
Christoph Edelmüller, Geschäftsführer HANDBALL LIGEN AUSTRIA (HLA): "Wir haben uns bewusst sehr bemüht, hochklassige Action am Spielfeld und ein abwechslungsreiches Entertainment zu einem stimmigen Gesamterlebnis zu verbinden. Die Fans sitzen direkt am Spielfeld und sind mitten drin. Dazu kommen vier topmotivierte Teams, die um den richtig großen Pokal kämpfen. Für uns ist es entscheidend, auch einmal out of the box zu denken und neue Zielgruppen zu erreichen. Wir wollen nicht nur eingefleischte Handball-Fans ansprechen, sondern auch Menschen, die vor allem wegen des besonderen Erlebnisses kommen. Wir möchten neue Zielgruppen begeistern und ich glaube, das ist uns sehr gut gelungen und hoffentlich bringt dieses neue Format künftig noch mehr Menschen zum Handball und langfristig auch zu noch mehr Handball-Fans.“