Tobias AUß (Absolvent) sichert sich mit seiner Mannschaft den österreichischen CUP!
KREMS IST CUPSIEGER!!!!
uDER FÖRTHOF UHK KREMS IST CUPSIEGER!!!
25. April 2026 | Jil Pastner
Obwohl Robin Granlund mit einem spektakulären Rückraumtreffer die Partie eröffnete fanden die Vorarlberger ingesamt besser in dieses hitzige Finalduell. Die Harder trafen mit einem 4:0 Lauf und stellten rasch auf 4:1 (5. Spielminute). Doch die Kremser ließen sich davon nicht abschütteln, wurden in der Deckung souveräner und erzielten durch Thies Bergamann den Anschlusstreffer (4:2, 6. Spielminute). Dennoch blieben die Harder bis dahin noch einen Ticken konstanter und die Kremser brauchten einige Zeit um aufzuholen. Sukzessive holten die Wachauer auf, Thies Bergemann und Benni Rudischer glänzten zuerst durch ihr spektakuläres Zusammenspiel mit einem Fliegertor, bevor beide einen Treffer landeten und die Wachauer noch näher an die Roten Teufel brachten (7:6, 10. Spielminute). Marian Teubert lieferte nun den Ausgleich und brachte die Gelbe Wand zum Glühen. Matthias Höllerer kam und parierte sogleich den ersten Siebenmeter ehe Tobi Auß erstmals die Führung herstellte (7:8, 15. Spielminute). Von nun an parierten beide Torhüter überragend und lieferten ihren Vordermännern etliche Chancen um die Führung aufrecht zu halten. Dies gelang ihnen souverän. Sinan Alkic musste allerdings leider zwei Minuten vor Ende der ersten Hälfte verletzt vom Feld. Das Team spielte die Zeit allerdings souverän hinunter, unter anderem durch Lukas Domevscek der unglaublich parierte und konnte mit 12:14 in die Halbzeitpause gehen.
Erneut fanden die Harder besser in die zweite Spielzeit. Die Defensive der Vorarlberger blieb wachsam, erkämpfte sich eine Steal durch Nico Sager und trafen zum Anschluss. Nun musste auch Marian Teubert verletzt von der Platte und sorgte für einen Schreckmoment in der Halle. Doch die Kremser ließen nicht locker, gingen dank einem Tor durch Pauli Hofmann erneut mit zwei Treffern in Führung (14:16, 40. Spielminute). Nachdem die Harder wieder mit einem Siebenmeter rankamen, netzte unser Tobi Auß den nächsten Siebenmeter im Tor ein und heizte die Stimmung in der Halle nochmals ordentlich an. Nun entwickelte sich die Partie zu einem echten Schlagabtausch. Die Harder kamen immer wieder heran, kassierten einige 2-Minuten Strafen und hielten die Kremser weiterhin auf trapp. Obwohl die Kremser nun stets vorne waren, ließen sie auch einige wichtige Chancen liegen. Luki Domevscek parierte nach wie vor unglaublich und lieferte seinen Gelb-Roten Kollegen einen wichtigen Rückhalt im Tor.
Tobi Auß traf zum 20:23 und heizte die Gelbe Wand nochmals ordentlich an.
Es waren noch vier Minuten und drei Tore Vorsprung die die Wachauer vom Cuptitel trennten. Die Harder stabilisierten ihre Defensive und erneut machte Kenen Hasecic das entscheidende Tor! Uns geling es mit 21:24 das Spiel zu entscheiden! KREMS IST CUP-SIEGER!!! 💛❤️
Wir möchten uns herzlich bei all unseren mitgereisten Fans bedanken! Ihr habt unserer Mannschaft heute den extra Kick verpasst. DANKE!!
Krems gewinnt nach Meistertitel 2025 auch den Cuptitel 2026
„Wir sind alle unglaublich happy. Zuerst der Meistertitel im Vorjahr und jetzt der Cupsieg“, strahlte Krems-Trainer Ibish Thaqi mit seinen Spielern um die Wette. Dabei fiel allen im Team vor allem eine große Last ab, wie Paul Hofmann im Interview verriet: „Es waren zwei sehr anstrengende, sehr intensive Tage. Es ist unglaublich, so geil.“
Und vor allem so hart. Die Vorarlberger legten nach wenigen Minuten mit 5:2 vor, bestimmten die Anfangsphase. Doch Krems kam rasch zurück. Dank einer starken Deckung und eines herausragenden Lukas Domevscek im Tor. In der 11. Minute stand es bereits 7:7, Domevscek parierte den Siebenmeter von Ante Tokic, vereitelte die Harder Führung. Diese wechselte kurz darauf. Tobias Auß brachte Krems erstmals seit dem 1:0 zu Spielbeginn wieder in Führung und diese ließen sich die Wachauer nicht mehr nehmen. Dabei musste man Sinan Alkic vorgeben, der sich in der ersten Halbzeit am Knöchel verletzte.
Zur Pause lag man knapp mit 14:12 voran. Auf mehr als drei Tore wuchs der Abstand allerdings nie an, blieb Hard stets auf Schlagdistanz. Doch das Momentum wollte nicht kippen. Beide Deckungsreihen machten einen großartigen Job, im Abschluss hatte Krems am Ende ganz knapp die Nase vorn und setzte sich 24:21 durch.
Ibish Thaqi, Trainer FÖRTHOF UHK Krems: „Beide Mannschaften haben einen super Fight geliefert. Wir hatten vielleicht ein bisschen mehr Glück in gewissen Situationen. Wir haben aber auch über fast das ganze Spiel geführt und damit auch verdient gewonnen.“
Hannes Jon Jonsson, Trainer ALPLA HC Hard: „Wir hatten keine gute Wurfquote in der ersten Halbzeit, lagen aber trotzdem nur zwei Tore zurück. Wir haben alles gegeben. Ich bin stolz auf die Mannschaft und auf den Kampf, den sie geliefert hat. Die jungen Spieler werden durch dieses Spiel wachsen. Gratulation an Krems. Sie haben das gut gemacht und verdient gewonnnen.“
Quelle: ÖHB
