Luis MORAWEC erringt Silber und Emma FISCHER, Paulina NAROVNIG und Viktoria SZMIDT den 4. Platz bei der U16 EM!

U16 männlich mit Silber bei der Hockey5s-EM
von Sabine Blemenschütz
Endplatzierung Hockey5s U16 männlich
| Platz | Team | Bem. |
|---|---|---|
| 1. | Türkei | Europameister |
| 2. | Österreich | |
| 3. | Kroatien | |
| 4. | Ukraine | |
| 5. | Polen | |
| 6. | Schweiz | |
| 7. | Dänemark | |
| 8. | Bulgarien |
FINALE: Österreich vs Türkei 5:6 (0:4)
Leider lassen sich die österreichischen Jungs durch das Finalspiel gegen des Gastgeber zu stark beeindrucken und "die Schneid abkaufen". Bis zur Halbzeit steht es bereits 4:0 für die Türkei.
Nach Seitenwechsel wachsen die Jungs endlich auf. Sie erarbeiten sich Chancen und mit einer Challenge holen sie ein Tor auf - 1:4. Doch mit einer Konter fällt das 1:5. Österreich gibt nicht auf und stemmt sich gegen die drohende Niederlage. David Apflauer stellt auf 2:5 in der 22. Minute. Aber keine Minute später ist es neuerlich die Türkei, die auf 6:2 erhöht.
Österreich antwortet umgehend mit dem 3:6 durch Constantin Vabitsch. Dann gibt es zwei Mal kurz hintereinander Challenge für Österreich - eine davon nutzt David Apflauer zum 4:6 in der 26. Minute.
Zwei Minuten später macht Constain Vabitsch das 5:6 und die Türkei wird mit einer gelben Karte bestraft. Die Überzahl kann Österreich aber nicht mehr nutzen und muss im Finale die 5:6-Niederlage einstecken.
Das Fazit der Trainer: "Wir haben viel Lehrgeld gezahlt, aber das gehört dazu, weil deswegen sind wir hier - um zu lernen. Die Jungs sind während des Turniers über sich hinausgewachsen und haben eine sehr sehr homogene Gruppe geformt. Es hat extrem viel Spaß gemacht und wir sind gespannt was noch kommt!"
Quelle: https://hockey.at/news/u16m-um-gold-4260
"Letztendlich haben die österreichischen Mädchen das Soll erfüllt - es hätte aber so viel mehr sein können."
Nach einem fulminanten Start gegen Dänemark (12:0) und einem souveränen Sieg gegen die Titelverteidigerinnen und späteren Europameisterinnen Polen (5:3) reißt leider ein bisschen der Faden. Im letzten Gruppenspiel setzt es eine 1:6 Niederlage gegen die Gastgeberinnen.
Im Viertelfinale erkämpfen sich die Österreicherinnen nach zweimaligem Rückstand mit einem späten Tor ein 3:2 gegen die Schweiz. Im Semifinale leider umgekehrte Vorzeichen: Die Ukraine siegt mit einem späten Tor 3:2, die österreichischen Mädchen scheitern an ihrer Chancenauswertung und verpassen den durchaus möglichen Einzug ins Finale.
Im Spiel um den dritten Platz geht es erneut gegen die Türkei. Nach der Pause geht Österreich durch einen Doppelschlag in der 18. Minute mit 4:3 in Führung, doch dann "will vorne wieder einmal nichts rein und hinten wackelt der sonst so stabile Rückhalt" - und die Türkei setzt sich im Endspurt mit 7:4 durch. Somit bleibt leider nur der undankbare 4. Platz und "Blech".
Nichtsdestotrotz war es aber eine großartige Gelegenheit, auf internationaler Bühne wertvolle Erfahrungen zu sammeln und für die nächsten Aufgaben im Nationalteam (U18-EM in Zürich/Schweiz im Juli 2027) ganz viel mitzunehmen.

Emma Fischer, Paulina Narovnig und Viktoria Szmidt (stehend, 2. bis 4. von links)
Foto: ÖHV
Quelle: ÖHV