3 ehemalige SLSZ Wien West Schüler*innen reüssieren bei der EM 2026!

 

 CEV Trendyol EuroVolley 2026: Österreichs EM-Abenteuer in Brünn

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 Drei Wege von der AHS Wien West bis zur Volleyball-Europameisterschaft

 

 Julia Trunner, Eva Stabentheiner und Dana Schmit vertreten Österreich auf Europas großer Volleyballbühne

 

Die CEV EuroVolley 2026 war für den österreichischen Frauenvolleyball ein historisches Ereignis. Nach 55 Jahren kehrte das österreichische Frauen-Nationalteam auf die Bühne einer Europameisterschaft zurück – und erstmals gelang die Qualifikation auf sportlichem Weg.

 

Aus Sicht der AHS Wien West und des heutigen SLSZ Wien West gab es dabei gleich mehrfach Grund zur Freude: Mit Julia Trunner, Eva Stabentheiner und Dana Schmit standen drei Spielerinnen im österreichischen EM-Aufgebot, deren schulischer Weg eng mit der AHS Wien West verbunden ist.

 

Dabei spiegeln die drei Athletinnen gleichzeitig die Entwicklung wider, die der Leistungssport an der Schule in den vergangenen Jahren genommen hat.

 

 Eva Stabentheiner – von der AHS Wien West ins Nationalteam

 

Eva Stabentheiner besuchte die AHS Wien West zu einer Zeit, als das heutige SLSZ-Leistungssportmodell noch nicht existierte. Sie absolvierte ihre schulische Laufbahn an der AHS Wien West und legte dort auch ihre Matura ab.

 

Schon damals verband sie ihre schulische Ausbildung mit ihrer sportlichen Entwicklung im Volleyball. Dass es zu dieser Zeit noch keine vergleichbaren leistungsorientierten Strukturen innerhalb der Schule gab, macht ihren Weg umso bemerkenswerter.

 

Heute gehört Stabentheiner zu den erfahrenen Spielerinnen im österreichischen Volleyball. Als Libera bringt sie vor allem Stabilität in Annahme und Feldverteidigung in das Nationalteam ein. Auf Vereinsebene konnte sie bereits österreichische Meistertitel feiern und sich über Jahre auf höchstem nationalem Niveau etablieren.

 

Mit ihrer Teilnahme an der EuroVolley 2026 schloss sich damit ein besonderer Kreis: von der AHS Wien West bis auf die große internationale Volleyballbühne.

 

 Dana Schmit – gemeinsame Anfänge mit Eva Stabentheiner

 

Auch Dana Schmit hat eine direkte Verbindung zur AHS Wien West. Sie besuchte gemeinsam mit Eva Stabentheiner die Unterstufe der AHS Wien West.

 

Damit begann auch ihr schulischer Weg noch lange vor der Einführung des heutigen SLSZ-Leistungssportmodells. Später entwickelte sie sich zu einer der wichtigsten österreichischen Zuspielerinnen ihrer Generation.

 

Als Zuspielerin nimmt Schmit im Nationalteam eine zentrale taktische Rolle ein. Sie organisiert das Angriffsspiel, verteilt die Bälle und ist damit eine der Spielerinnen, die maßgeblich für Rhythmus und Struktur des österreichischen Spiels verantwortlich sind.

 

Bei der Europameisterschaft 2026 stand sie regelmäßig in der österreichischen Startformation und gehörte auch abseits des Spielfelds zu den prägenden Stimmen des Teams.

 

Dass mit Eva Stabentheiner und Dana Schmit zwei ehemalige Schülerinnen der AHS Wien West gemeinsam den Sprung bis ins österreichische Nationalteam und zu einer Europameisterschaft geschafft haben, ist aus Sicht der Schule etwas ganz Besonderes.

 

 Julia Trunner – die nächste Generation im SLSZ-Leistungssportmodell

 

Julia Trunner steht bereits für eine neue Generation.

 

Anders als bei Stabentheiner und Schmit war das Leistungssportmodell an der AHS Wien West zu ihrer Schulzeit bereits etabliert. Nach ihren ersten Erfolgen im Nachwuchsvolleyball führte ihr Weg an das SLSZ Wien West, wo sie schulische Ausbildung und professionelles Volleyballtraining gezielt miteinander verbinden konnte.

 

Damit zeigt ihre Entwicklung exemplarisch, welche Möglichkeiten das heutige Modell jungen Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern bietet.

 

Trunner durchlief mehrere österreichische Nachwuchs-Nationalteams und schaffte anschließend den Sprung ins A-Nationalteam. Bereits in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft unterstrich sie ihr Potenzial und entwickelte sich zu einer wichtigen Offensivspielerin des österreichischen Teams.

 

Bei der EuroVolley 2026 durfte sie sich schließlich mit einigen der besten Spielerinnen Europas messen.

 

 Drei Spielerinnen – drei Wege – eine gemeinsame Verbindung

 

Besonders schön ist der Vergleich der drei Karrieren.

 

Eva Stabentheiner absolvierte ihre gesamte Schulzeit inklusive Matura an der AHS Wien West – zu einer Zeit, als es das heutige Leistungssportmodell noch nicht gab.

 

Dana Schmit besuchte gemeinsam mit ihr die Unterstufe der AHS Wien West und entwickelte sich später zu einer international erfahrenen Zuspielerin.

 

Julia Trunner konnte einige Jahre später bereits jene Strukturen nutzen, die mit dem SLSZ Wien West geschaffen wurden, um Schule und Spitzensport optimal miteinander zu verbinden.

 

Damit stehen die drei Spielerinnen symbolisch auch für die Entwicklung des Leistungssports an der AHS Wien West: von einzelnen hochklassigen Athletinnen, die Schule und Sport weitgehend selbst organisieren mussten, bis hin zu einem strukturierten Leistungssportmodell, das junge Talente gezielt auf ihrem sportlichen Weg unterstützt.

 

 Historische Europameisterschaft für Österreich

 

Sportlich wartete in Brünn eine große Herausforderung auf das österreichische Team. Mit Serbien, Tschechien, der Ukraine, Griechenland und Bulgarien traf Österreich auf international etablierte Volleyballnationen.

 

Auch wenn der Einzug in die nächste Runde nicht gelang, setzte das österreichische Team wichtige Zeichen.

 

Gegen Griechenland gelang Österreich der erste Satzgewinn in einer EM-Vorrundengruppe. Im abschließenden Spiel gegen Bulgarien führte das Team sogar bereits mit 2:0 nach Sätzen, bevor sich Bulgarien noch mit 3:2 durchsetzen konnte.

 

Die Leistungen zeigten, dass Österreich den Abstand zur europäischen Spitze weiter verkleinert und sich der heimische Frauenvolleyball kontinuierlich weiterentwickelt.

 

 Ein starkes Zeichen für die nächste Generation

 

Für die AHS Wien West und das SLSZ Wien West ist die Teilnahme von Eva Stabentheiner, Dana Schmit und Julia Trunner deshalb weit mehr als nur eine schöne Randnotiz dieser Europameisterschaft.

 

Ihre Karrieren zeigen, wie unterschiedlich Wege in den Spitzensport verlaufen können – und gleichzeitig, welchen Stellenwert Schule, sportliche Ausbildung und langfristige Nachwuchsförderung dabei einnehmen.

 

Von zwei Schülerinnen, die die AHS Wien West noch vor der Einführung eines Leistungssportmodells besuchten, bis hin zu einer Athletin, die bereits vom heutigen SLSZ-System profitieren konnte:

 

Drei Spielerinnen. Drei individuelle Wege. Eine gemeinsame Verbindung zur AHS Wien West – und schließlich eine gemeinsame Bühne bei der Volleyball-Europameisterschaft.

 

Darauf darf die gesamte Schulgemeinschaft stolz sein.