GOLD durch  Bianca FRYSAK (Absolventin), Silber für Helene Richter (7S), Bronze für Lea WALLI (5S) und Valentina FRINT (8S) reüssieren bei den Staatsmeisterschaften: 

Sieg bei der österreichischen Mannschafts-Staatsmeisterschaft!

 

Gelungener Wettkampfauftakt mit lang ersehntem Sieg in der Sport Arena Wien!

 

Am 3. Oktober 2026 fand der erste Turnwettkampf in der großen Veranstaltungshalle der Sport Arena Wien statt – und das mit großem Erfolg.

 

 

 

                                   

Bei der Österreichische Mannschaftsstaatsmeisterschaft im Kunstturnen, dem ersten Heimwettkampf in der neuen Sport-Arena-Wien, konnte das Wiener Frauenteam eine Durststrecke von 26 Jahren beenden und sich zum österreichischen Mannschaftsmeister krönen

 

Für die Wienerinnen Bianca Frysak, Katrin Palicka, Helene Richter, Regina Kovacs und Amalia Schwaiger war der Erfolg in der neuen Heimhalle etwas ganz Besonderes. Nachdem sich das Team im vergangenen Jahr noch denkbar knapp mit dem 2. Platz zufriedengeben musste, war die Freude über den Titel in diesem Jahr umso größer.

 

Auch in den Einzelwertungen konnten die Wiener Turnerinnen mit starken Leistungen überzeugen: Bianca Frysak und Katrin Palicka sicherten sich im Mehrkampf den 2. bzw. 3. Platz. Helene Richter zeigte die beste Balkenübung des Tages, während sich Amalia Schwaiger am Sprung lediglich der Sprung-EM-Finalistin Charlize Mörz geschlagen geben musste.

 

Die Wiener Männerauswahl konnte aufgrund von Verletzungspech leider kein Team stellen. Richard Palicka startete somit als einziger Wiener in diesem Wettkampf und erreichte mit Platz 9 im Mehrkampf ein weiteres TOP-Ten Ergebnis.

 

Damit war der Wettkampfauftakt in der Sport Arena Wien nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch ein besonderer Moment für den Wiener Turnsport. Die neue Heimhalle hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie eine würdige Bühne für nationale und internationale Turnveranstaltungen bietet.

 

Unser besonderer Dank gilt dem gesamten Organisationsteam des Leistungszentrums sowie allen Volunteers, die mit ihrem Einsatz diese erfolgreiche Veranstaltung möglich gemacht haben.

 

Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Bundesministerin Korinna Schumann, Wiener Landtagsabgeordnete Jing Hu, Wiener Parteiobmann Dominik Nepp, Bezirksvorsteher Alexander Nikolai sowie ASVÖ-Wien-Präsident Paul Haber für die großzügigen Pokalspenden.

 

Textfeld: Alle Fotos: © Agnes T. Ackerl

 

 Quelle: Turnsport Wien

 

 

 In der Eliteklasse konnte sich Bianca Frysak (TV ÖTB Langenzersdorf) ebenfalls mit persönlicher Bestnote von 50,25 Punkten aufs Mehrkampfstockerl turnen und sicherte sich Bronze. Katrin Palicka (SU Jöös Gymnastics) turnte den besten Wettkampf ihres Lebens und schloss den Wettkampf mit neuem Punkterekord von 48,200 Punkten auf Platz 5 ab. Ebenfalls mit dabei war die Eliteturnerin Valentina Frint (TV Hernals), die verletzungsbedingt nur Balken turnen konnte. Bei den Männern hatten wie dieses Jahr nur einen Starter, da Alfred Schwaiger nach seiner Schulteroperation noch nicht voll trainieren kann. Unser somit einziger Eliteturner Richard Palicka (SU Jöös Gymnastics) turnte sich auf den tollen 8. Rang.

Am Abend fand noch der Wettkampf der Allgemeinen Klasse statt, wo Elisabeth Wurm (PHTV) tolle 7. wurde und Barbora Antol (SU Jöös Gymnastics) 22.

Am Sonntag ging es dann an die Gerätefinali, wo weiter einige Medaillen gesammelt wurden. Aus Wiener Sicht freute man sich vor Allem über 2 Siege am Balken. Helene Richter ist somit neue Juniorinnenmeisterin am und Bianca Frysak Staatsmeisterin in der Elite am Balken. Zu diesen zwei Titel kamen noch Silber von Lea Walli sowie Bronze von Katrin Palicka am Sprung hinzu. Am Stufenbarren sicherte sich Helene Richter Silber, am Balken Lea Walli Bronze genau und Helene Richter konnte am Boden trotz Sturz noch Bronze für sich entscheiden.

Wir gratulieren allen Aktiven sowie allen TrainerInnen zu diesen tollen Erfolgen.

Quelle: https://www.turnen.wien/2025/05/03/staatsmeisterschaft-kunstturnen-2025/ 

 

Wien beendet 26-jährige Durststrecke

Copyright: Turnsport Austria/Hannah Lachinger

Bei den Mannschafts-Staatsmeisterschaften im Kunstturnen gab's bei den Damen einen Heimsieg von Wien - der erste Titelgewinn für die Hauptstädterinnen seit 26 Jahren. Bei den Herren setzte sich Favorit Vorarlberg erwartungsgemäß vor Tirol durch. Die Mehrkampf-Einzelwertungen entschieden die WM-Starter Charlize Mörz und Gino Vetter für sich.

"Gino wird von Wettkampf zu Wettkampf besser, er nähert sich immer mehr den 80 Punkten an, das kann sich wirklich sehen lassen", lobte Herren-Nationaltrainer Michael Fussenegger und auch Sportdirektor Fabian Leimlehner zeigte sich angetan: "Der Sieg der Vorarlberger war nicht gefährdet, der Sturz von Gino beim Ringe-Abgang wiegt nicht zu schwer. Gino ist nicht mehr weit von seiner Hochform entfernt, der WM-Kurs stimmt." Der WM-Starter selbst gab sich entsprechend erleichtert: "Die Übungen fühlen sich sehr stabil an. Dass die neue Ringe-Übung noch nicht ganz sitzt, das war zu erwarten. Aber bis Rotterdam bleiben mir noch zwei Wochen Zeit, da kriege ich das sicher hin. Ich glaube, wir als Team Vorarlberg haben heute richtig gut abgeliefert und verdient gewonnen. Der Vorsprung von neun Punkten spricht für sich."

Wesentlich überraschender kam der Heimtriumph der Wienerinnen. "Der erste Titel für Wien seit 26 Jahren, noch dazu vor eigenem Publikum. Meine ganze Familie ist da, die sehen mich ja als Wahl-Tirolerin nicht zu oft. Ich glaube wir können richtig stolz sein, dass wir als sehr junges Team abgeliefert haben. Wir haben uns perfekt ergänzt. Ich habe auf meinem Spezialgerät Stufenbarren ein bisschen gepatzt, dafür am Schwebebalken die dringend notwendigen Punkte geholt", strahlte Nationalteam-Turnerin Bianca Frysak.

Ebenfalls einen guten Eindruck hinterließ EM-Finalistin Charlize Mörz: "Es war ein solider Wettkampf und eine gute Standortbestimmung vor der WM in Rotterdam. Die vier Einzel-Übungen sind allesamt stabil, die nächsten zwei Wochen werden wir noch an den Feinheiten arbeiten." 


Quelle: https://www.turnsport-austria.at/de/newsshow-wien-beendet-26-jaehrige-durststrecke